Umsatzsteuer bei Inkassogebühren - Keine Umsatzsteuer für Schuldner auf Inkassoleistung

Warum zahlt der Schuldner die Inkassogebühren, aber nicht die Umsatzsteuer? Und warum bekommen Sie als Auftraggeber evtl. eine Umsatzsteuerrechnung von uns?

Weil wir natürlich alle gesetzlichen und steuerrechtlichen Anforderungen erfüllen. Die Inkasso-Fälle müssen sowohl dem Gläubiger als auch dem Schuldner gegenüber umsatzsteuerrechtlich korrekt abgewickelt werden.

Wir garantieren Ihnen 100% Ihrer Hauptforderung. Sie erhalten zunächst den um die Umsatzsteuer auf Inkassoleistungen reduzierten Betrag. Wie erhalten Sie als Auftraggeber dennoch 100% Ihrer Hauptforderung? Indem Sie die in der Abrechnung ausgewiesene und in Abzug gebrachte Umsatzsteuer bei Ihrem Finanzamt in der regulären Umsatzsteuervoranmeldung wieder geltend machen! Der entsprechende Betrag wird Ihnen steuerlich erstattet. Damit ist gewährleistet, dass Ihnen keine Nachteile entstehen.

Hintergrund: Bei nicht fristgerechter Zahlung muss der Schuldner in der Regel den Schaden des Gläubigers ersetzen, der aus diesem Verzug resultiert. Das beinhaltet unter anderem die Verzugszinsen und die Inkassogebühren. Die Umsatzsteuer auf den Verzugsschaden, so der Bundesgerichtshof, stellt jedoch eine Ausnahme dar, wenn der Gläubiger vorsteuerabzugsberechtig ist.

Begründen lässt sich das dadurch, dass die Umsatzsteuer auf die von National Inkasso erbrachten Leistungen vom Finanzamt im Rahmen der monatlichen Umsatzsteuervoranmeldung zurückerstattet werden kann. Hierdurch entsteht also in Höhe des Vorsteuerbetrages kein erstattungsfähiger Verzugsschaden durch den Schuldner.

Aufgrund dieser notwendigen Abrechnungsmethodik kann es vorkommen, dass der "Gesamtbetrag für den Kunden" geringer ist als die eigentliche Gesamtforderung. Die Auszahlung Ihres Hauptforderungsbetrages reduziert sich also zunächst um die Höhe der Umsatzsteuer auf die Inkassoleistungen.

Wichtig ist, dass wir bei vollständiger Bezahlung durch den Schuldner keineswegs Teile der Hauptforderung einbehalten. Vielmehr erhalten Sie diese Differenz zurück, indem Sie sich im Rahmen der Umsatzsteuer-voranmeldung den Umsatzsteuerbetrag vom Finanzamt erstatten lassen.

Die Umsatzsteuer auf Inkassogebühren stellt buchhalterisch einen durchlaufenden Posten dar, so dass sie der Umsatzsteuer von anderen Dienstleistungsrechnungen gleichzusetzen ist.

 

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